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Letzte Aktualisierung: 17.10.2019 - 15:00 Uhr
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1. Orientierungsfahrt “Sundown Avenue” des MSC Wülfrath am 27. Juli 2019                                

Bericht af - Klasse AK

17 Teams waren bei der ersten Ori des Fahrtleiterteams Sarah Lissy und Janette Baron dabei! Leider konnte die “normale Teilnehmerzahl” des MSC Wülfrath damit nicht ganz erreicht werden. Der Startort war diesmal in Velbert beim Event- und Partyservice Thelen. Die Location war gut gewählt. Für den organisatorischen Teil war ausreichend Platz vorhanden. Auch beim Platz für die Teilnehmer war Luft nach oben. Der Fahrerbrief war über 2 Seiten ausgelegt, ansonsten galt das West-OM-Reglement. Pfeile durften nur in Pfeilrichtung gefahren werden. Bei auf Schildern angegebener “empfohlenen Fahrtrichtung” musste diese berücksichtigt werden. Die Klassen C und B hatten etwas mehr zu beachten. Für die 4 AK-Teams, 4 A-Teams und 2 N-Teams waren 95 Kilometer angekündigt, die in 180 Minuten plus 60 Minuten Karenzzeit zu absolvieren waren. Wenn nicht für so viele Bereiche erhebliche Ausarbeitungszeit nötig gewesen wäre, hätte man die Strecke sogar in der Organisationszeit schaffen können. Es kam aber anders. Auch wenn der in der Ausschreibung und Fahrerbrief erwähnte Jürgen van Eck vorab nicht in Erscheinung trat, bei den Aufgaben war seine Handschrift deutlich zu erkennen, insbesondere in den “Klein-Klein-Bereichen”, wie Heidhausen, Umstand oder auch Röttgen. Gestartet wurde um 15.01 Uhr. Bei Punktgleichheit sollte eine GLP über 5,5 Kilometer in 9 Minuten herangezogen werden. Die Unterlagen gab es bei der Dokumentenabnahme. Auf der Straße musste danach meist noch in die richtige Richtung gewendet werden. Das kostete alles Zeit, die von den 9 Minuten abgingen. So schaffte es kein Team einigermaßen annähernd an die gewünschte Zeit heranzukommen. Ab Aufgabe 2 von 15 durfte man dann auch auf OK´s achten. Die Unterlagen waren gut und klar gedruckt. Auf die einzelnen Aufgaben gehe ich, wie meist, nicht genauer ein. Zu erwähnen ist jedoch die Aufgabe 3, in der insgesamt 16 Chinesenzeichen gefahren werden mussten, die aus 9 (eigentlich 8) Standardzeichen herausgesucht werden mussten. Bei einer gewissen Konzentration keine Schwierigkeit. Die Chinesen führten jedoch kreuz und quer durch eine Wohnsiedlung mit schmalen Straßen, die meist einseitig beparkt waren. Das letzte Chinesenzeichen führte uns auf einen Parkplatz, wo zunächst die OK E und anschließend 2-mal ein Stempler genommen werden musste. Danach ging es eigentlich in die Aufgabe 4. Im letzten Moment haben wir noch einen Punkt gesehen, der eigentlich noch ein Punkt werden wollte. Damit wären wir beim Thema Punkte. Im Nachhinein haben wir wohl alle “Punkte” gefunden. Viele davon waren schon eine Zumutung. Das muss nicht sein! Nach über zwei Stunden Fahrtzeit hatten wir gerade einmal ca. 45 Kilometer geschafft. Ohne Inanspruchnahme der Karenzzeit würden wir diese Fahrt wohl nicht beenden können. Unterwegs im Umkreis von Kettwig hat der Sonnengott ein Erbarmen gehabt und ein wenig Feuchtigkeit in Form eines Starkregens geschickt. Im Zuge der Nachbarschaftshilfe haben wir Menschengruppen gesehen, die versuchten eimerweise ihre Eingangsbereiche vom Wasser frei zu halten. Mit einer Überführungsetappe in Aufgabe 14 ging es in die letzte Aufgabe, die als Punkt-Strich-Skizze ausgelegt war. Wir haben diese Aufgabe zwar begonnen und auch irgendwie etwas gefahren, allerdings ging uns die Karenzzeit aus, so dass eine einwandfreie Ausarbeitung nicht möglich war. Insgesamt haben wir 51 Minuten Karenzzeit in Anspruch genommen. Es waren erst wenige Teilnehmer im Ziel. Nachdem bis 20.00 Uhr doch die meisten angekommen waren, durften wir uns an einem sehr leckeren Buffet bedienen. Wer allerdings den Fehler machte zunächst eine Suppe oder Salate zu nehmen, um diese mit Genuss zu verspeisen, fand vom Hauptgang nicht mehr viel bis gar nichts vor. Nachgelegt wurde nach meinen Beobachtungen nichts. Satt geworden sind wahrscheinlich alle. Ob das Schiedsgericht, welches während der Hauptzeit des Buffets gefordert war, noch Geschnetzeltes vorfand (Lachs gab es nicht mehr) ist nicht bekannt. Das Fahrtleiterteam hat sich mit der Veranstaltung sehr viel Mühe gemacht und man darf auf jeden Fall auf eine Fortsetzung hoffen. Sicherlich sind einige Dinge zu verbessern, wie bei jeder, auch den etablierten, Veranstaltungen. Im nächsten Jahr vielleicht etwas weniger Handschrift der “grauen Eminenz”. Auch könnte man die vielen “Stadtdurchfahrten” etwas reduzieren. Die Ergebnislisten kamen so gegen 22.00 Uhr. Mit 30 Strafpunkten im ersten und 70 Strafpunkten im zweiten Abschnitt bei 51 Strafpunkten für die Inanspruchnahme der Karenzzeit belegten wir den ersten Platz. Insgesamt 5 Teams schafften es nicht innerhalb der Karenzzeit zu bleiben und kassierten hierfür 500 Strafpunkte. Leider ist es uns nicht möglich unsere Fehler nach zu vollziehen. Es war lediglich ein Aushang (im dunklen Vorraum), aus dem die Positionen der Kontrollen ersichtlich waren, nicht die Reihenfolge für die einzelnen Klassen. Die angedachte Zeit der Siegerehrung konnte nicht ganz eingehalten werden. Gegen 22.30 Uhr durften wir uns unseren Preis abholen. Hier haben sich Sarah und Janette ebenfalls etwas neues einfallen lassen. Sehr schön. Neben Süßigkeiten, Obst, Büroutensilien und dekorativem Flaschenöffner waren für die Klassensieger Kinogutscheine und dem Gesamtsieger ein Freistart bei der 2. Sundown Avenue vorgesehen. Um 23.00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Über die “Karibische Nacht” kann ich deshalb nichts berichten.