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Letzte Aktualisierung: 04.12.2019 - 17:00 Uhr
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28. Ori Oberberg am 26. Oktober 2019                                                                          

Bericht af - Klasse AK

Finale West-OM-Veranstaltung. Die Platzierungen der ersten drei Podestplätze in der Klasse AK standen schon vorher fest! Nachdem ich den Bericht zur letzten Ori in Dülken bewusst ausgelassen habe, möchte ich über die finale West-OM- Veranstaltung wieder einen kleinen Bericht verfassen. Wie gewohnt hat sich das Starterfeld gut gefüllt und es wurde wieder eng im Startlokal in Wasserfuhr. Auch war eine Klasse für E-Autos ausgeschrieben. 5 Teams haben sich eingefunden. Zum Thema E-Autos und Orientierungsfahrt gibt es hierzu einen kleinen Kommentar, dem ich nur zustimmen kann. Die Veranstaltung selbst brachte nichts Neues: Es war meist dunkel!!! Auch die Fahrtunterlagen in DIN A3 mit den einkopierten Ausschnitten waren so wie immer. Alles klar und deutlich. Bei dieser Fahrt durften Punkte nur einmal sowie nie gegen Pfeilspitzen gefahren werden, außer bei Barrikaden, hier durfte nie gegen den ganzen Pfeil gefahren werden. Zu Fischgräten hieß es “.... in die laut StVO und Aufgabenstellung eingefahren werden darf”. Also auch auf Verkehrszeichen achten. Gleich im Aufgabenteil 6 war eine Barrikade zu meistern. Wir haben erkannt, dass ein kleiner Umweg notwendig war, um direkt hinter der Barrikade wieder anzusetzen. Von 9 nach 10 musste man den Punkt 7 beachten und ein viertes Mal bei einem Nachfahren des Fahrtleiters einen Stempel abholen. Bis zur DK nach Aufgabenteil 24 konnten wir alles flüssig fahren. Der Pfeil 19 war zwar geschickt einkopiert, gehörte aber auf eine Parallelstraße. Den einzigen Fehler im ersten Abschnitt machten wir an Aufgabe 11, wo wir die “Zacke” auf den Parkplatz mit der SK nicht ganz ausgefahren haben. In der Ecke befand sich die OK 26. Zwei weitere Teams aus unserer Klasse, die mit 10 Teams besetzt war, hatten diese OK ebenfalls nicht. Im zweiten Abschnitt ging es eigentlich flüssig weiter. Bei der Aufgabe 28, der zweiten Barrikade, sollte man verleitet werden, die kurze Umfahrung zu nehmen. Wir sind “ein paar Meter” weiter auf die B 483 eingebogen und in einem mittelgroßen Bogen wieder zurück zur Barrikade. Wir wurden mit der OK 22 belohnt, die nur 4 Teams unserer Klasse hatten. Bei der Aufgabe 32 mussten wir einen Moment überlegen. Diese bestand aus mehreren Aufgabenteilen in den Gewerbegebieten Kleineichen und Kobeshofen. Da bei einer Kreuzung in Kobeshofen nur nach rechts abgebogen werden durfte, mussten wir zur Lösung zurück nach Kleineichen um bei der zuvor genommenen SK X zu wenden. Danach war die Lösung Problemlos. Die Veranstaltermarkierung auf dem schmalen Verbindungsweg haben wir natürlich erkannt. Zwischen 33 und 34 war eine Veranstaltermarkierung in Form der Aufgabenstellung zu 35. Eine weitläufige Umfahrung zur Aufgabe 34 brachte augenscheinlich keine Lösung, war aber die einzige Möglichkeit die V-Markierung zu umgehen. Also fuhren wir in den kleinen Weg, um zu sehen, was da so kommt. Es kam wie es kommen musste, der Weg durfte nicht befahren werden. Nach der Wende fuhren wir die SK P an. Wie wir es eigentlich erwartet haben, bekamen wir einen Stempel und einen Zettel, der besagte: “Glückwunsch, Du hast die Aufgabe richtig gelöst! Fahre zur Straße und dann nach links bis zur nächsten Aufgabe. Du darfst die Veranstaltermarkierung überfahren.” Diese SK hatten übrigens nicht viele. Die Aufgabe 35 verlangte doch einige Überlegung. Hier musste eine Fischgräte gefahren werden. Nachdem wir auch die versteckte OK42 gefunden hatten und uns bewusst war, dass die ge-Xte Straße sowie die Straße mit dem “blauen Pfeil” nach links nicht zu berücksichtigen waren, war klar, wir mussten zweimal an der OK42 vorbei und dann zur SK S. In der Aufgabe 38 kassierten wir unsere beiden nächsten Fehler. Hier waren Pfeile und Punkte auf dem Parkplatz des Schwimmbades in Hückeswagen zu fahren. Bis zu dem zweiten Punkt der Skizze war alles klar. Danach hatten wir lediglich noch das Aufgabenteil “g” und “E” zu fahren. Nur wenn man erkannte, daß das Aufgabenteil “g” kein Chinesenzeichen, sondern eine Fischgräte war (es fehlte der Punkt), war die Lösung einfach. Eigentlich haben wir hier nur einen Fehler gemacht, bekamen aber, da man die SK T zweimal fahren musste, 20 Fehlerpunkte angerechnet. Über den Rest der Strecke ist weiter nichts Besonderes zu sagen. Erwähnenswert ist noch die Abkürzung über das kleine Dreieck in Gardeweg. Außerdem fehlte uns irgendwo noch die OK 11. Nach Erzählungen soll diese direkt hinter der Spitzkehre der Aufgabe 42 gehangen haben. Eine solche Platzierung einer OK, zumal bei Dunkelheit, wäre meines Erachtens einer RGO-Veranstaltung nicht würdig.*** Durch das Kartenlicht auf der Beifahrerseite kann der Fahrer diese Stelle absolut nicht einsehen. Die Aufgabe bei einer Ori ist schließlich den richtigen Weg zu finden und keine OK`s zu “suchen”. Von unserer Karenz haben wir knapp 30 Minuten angebraucht. Die dann doch recht zügige Auswertung brachte uns einen vierten Platz in der Klasse und Platz 6 in der Gruppe ein. Unser Team Jessika und Wolfgang Martin erreichten einen schönen 2. Platz in der Klasse A. ***Korrektur: Die “Erzählungen” haben sich als falsch erwiesen. Die OK11 hing nicht hinter einer Spitzkehre, sondern auf dem geraden Stück auf der Aufgabe 43! Bei Tageslicht hätte der Fahrer diese bestimmt gesehen!