Motorsportgemeinschaft Solingen
© Sportfahrerkreis Solingen 2020                                                                                                                           Letzte Aktualisierung:                                                                                                 20.10.2020 - 17:10 Uhr

1. Virtuelle Frühlingsfahrt der VG Virtuelle Ori-Challenge                                         

vom 02. April bis 17. Mai 2020

Bericht af

Aus der “Not” geboren! Um den Teilnehmern eine Alternative zu den abgesagten Oldtimer- und Orientierungsfahrten zu bieten, hat die VG “Virtuelle Ori-Challenge” diese Veranstaltung als Wettbewerb ausgeschrieben. Hierbei muss man nicht das Haus verlassen, sondern kann die Lösung zu Hause am Schreibtisch erarbeiten. Insgesamt war eine Teilnehmerzahl von maximal 120 vorgesehen. Wie auch bei den Beifahrerlehrgängen von Peter Beckers war die Maximalzahl innerhalb von Stunden ausgebucht. Im Verlaufe der nächsten Tage kamen noch 27 weitere Teams dazu. Schon die Ausschreibung beinhaltete eine minutiös aufgelistete Terminübersicht. Die “Fahrt” besteht aus insgesamt 6 Etappen, die sich über 6 Wochen verteilen. Pro Etappe wird ein Gewinner ermittelt. Am 17. Mai 2020 soll ein Gesamtsieger feststehen. Jeder Teilnehmer erhält eine Teilnehmerurkunde mit der eigenen Punktzahl und Platzierung in Form einer PDF-Datei. 31. März 2020- Der Fahrerbrief wird veröffentlicht: Der Fahrerbrief umfasste bereits 8 Seiten und beinhaltete unter anderem die Erklärung der Orientierungskontrollen, sowie die Kontrolle beim Befahren von Bundesstrassen, Kreisverkehren und Dreiecken. Hier galt es besondere Einträge in die Bordkarte zu machen. Die “normale” Aufgabenstellung ähnelte weitestgehend der WestOm- Regelung, gespickt mit Besonderheiten der Huchemener Ori. Nach mehrfachem Lesen war eigentlich alles verständlich. 08./10. April 2020 - Ergebnis und Ideallösung Etappe 1: Nachdem wir relativ früh unsere Bordkarte übermittelt hatten, natürlich nach mehrfacher Kontrolle, waren wir eigentlich guter Dinge. Schon am Samstag, als wir uns nochmals die letzte Aufgabe angeschaut hatten, war klar, mindestens einen Fehler haben wir gemacht. Den kleinen Haken am letzten Aufgabenteil haben wir übersehen und demnach die OK10 nicht notiert. Man sollte doch eine Lupe benutzen! Nach Durchsicht der Idealbordkarte und - Lösung kamen noch ein paar Fehler hinzu. In Aufgabe 1 haben wir natürlich übersehen, dass der Kreisverkehr zum Wenden nach Strich E in einem anderen Kartenausschnitt enthalten war. In Aufgabe 2 wurde natürlich die Negativkontrolle 23 notiert, obwohl wir bei einer Indemannfahrt den kürzeren Weg an der Kirche vorbei schon mal genommen haben. Im weiteren Verlauf war “unsere kürzere Verbindung” zwischen Aufgabenteil 7 und 8 die Längere. So hatten wir die OK26 anstatt der OK21 auf unserer Bordkarte. Die Aufgabe 4 benötigte sehr viel “Gehirnkapazität” weil insgesamt 8 Kartenausschnitte in einer Aufgabenkarte zusammengefasst werden mussten. Von insgesamt 21 zu notierenden OK´s hatten wir 19 richtig. Die OK46 fehlte uns, weil wir in Ausschnitt 4 komplett gegen den Pfeil in Ausschnitt 7 “gefahren” sind. Zum E-Pfeil haben wir den direkten Weg über die durchgezogene Mittellinie genommen und haben nicht über den Kreisverkehr gewendet. Auf die kürzere Verbindung zwischen A-Pfeil und Aufgabenteil 2 in Aufgabe 7 sind wir ebenfalls reingefallen. So stand auf unserer Bordkarte ein BL anstatt BR. Wenn es, wie Peter Beckers es versprochen hat, keine Doppelbestrafung gibt, kommen wir auf 70 Strafpunkte. Mal am 10.04. schauen, ob dies stimmt. Für die Etappe 2 und folgende wurde bereits eine Ergänzung zum Fahrerbrief (Teil 2) übermittelt. Hier wird es sicherlich sehr spannend, da man mit weiteren Aufgabenstellungen rechnen darf. Es werden beschrieben: “Einbahnstraßensystem”; “Kreuzungsverbot”; “Pfeilwurm”; “Strichwurm”; “Strich-Punkt- Strich-Punkt Skizze”; “Veranstaltermarkierungen”; “Barrikade (einfach und komplex)” und “Grenzannäherung”. Letztere kommt aus dem Oldtimersport und ist für uns neu. Allerdings ähnelt die Aufgabenstellung den “Halbpfeilen”, wo ebenfalls so nah wie möglich an dem Pfeil entlang gefahren werden muss. So wie wir anhand der Idealbordkarte und -Lösung schon errechnet hatten kamen wir in der ersten Etappe auf 70 Strafpunkte. Damit haben wir unser Minimalziel, nicht schlechter als unsere Startnummer, auf den Punkt getroffen. Die Lösung zur Etappe 2 ist bereits abgegeben. Natürlich bestand eine Aufgabe aus der “Grenzannäherung”, die für uns neu war. Wir haben unser Bestes gegeben!
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